Training

Eigentlich fast alles was der Mensch in seinem Leben macht, hat er lernen müssen. Dies erfolgt durch ständiges Wiederholen und Verbessern der Ausführungen. Bevor wir uns etwa über die ersten Schritte unseres Kindes freuen, hat dieses bereits tausende verschiedene Aktivitäten und Wiederholungen getätigt um diese Schritte machen zu können.

In diesem Sinne ist uns das Ausführen und Wiederholen von Aktivitäten sozusagen in die Wiege gelegt. Negativ betrachtet könnte man also sagen, dass der Mensch dazu "verdammt" ist sein ganzes Leben lang zu trainieren. Positiv gesehen bedeutet das, dass wir ein Leben lang auf verschiedensten Gebieten lernen können und es so gesehen immer spannend bleibt. 

Ein einfaches Beispiel dafür kann wahrscheinlich fast jeder aus eigener Erfahrung nachvollziehen: Ist es uns durch einen Gipsverband am Bein unmöglich unsere Beinmuskulatur einzusetzen, werden wir nach sechs Wochen einen deutlichen Umfangsschwund feststellen. Die Muskulatur wurde nicht gebraucht und wird daher vom Körper als nicht mehr so nötig betrachtet und entsprechend verringert. 

Dieses Beispiel gilt für alle unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wenn wir sie nicht immer wieder einsetzen und  gebrauchen, bzw. sie von Zeit zu Zeit auch entsprechend mehr fordern als normal (trainieren), verlieren wir sie mit der Zeit. 

Angebot von ergomotion

  • Personal Training in 1:1 Betreuung. Das ist die intensivste Form des Personaltrainings. Der Trainer kann sich voll und ganz auf die jeweilige Person konzentrieren.
  • Personal Training in 1:2 oder 1:3 Betreuung. Hierbei betreut der Trainer während einer Einheit zwei oder drei Personen. Dadurch können die Kosten von Personaltraining, bei gleichbleibender Qualität, verringert werden.
  • Freies Training nach entsprechender Einschulung oder bereits genügender Trainingserfahrung.

Einsatzfelder von Personal Training und freiem Training bei ergomotion

sind das präventive, ereignisinduzierte und sportartspezifische/begleitende Training

Präventives Training

Durch präventives körperliches Training und vielseitige Bewegung sollen negative Auswirkungen unseres "modernen" Lebensstils (motorisierte Bewegung, sitzender Alltag, einseitige berufliche Belastungen, psychischer Stress, ...) verringert und entschärft werden.

Die Liste derartig negativer Begleiterscheinungen unserer Lebensweise ist lang: Diabetes Typ2, Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, muskuläre Schwäche, Gelenkerkrankungen, Osteoporose, Rückenschmerzen, und andere mehr.

Es liegt jedoch zu einem großen Teil an uns selbst, ob wir diese Krankheiten erleiden müssen oder nicht!

  • Ausdauertraining, damit dich nicht jede Stiege in den nächsten Stock gleich ins Schwitzen und Schnaufen bringt.
  • Sensomotorisch/koordinatives Training, damit dich nicht eine kleine Unebenheit aus dem Gleichgewicht bringt.
  • Allgemeines Muskeltraining, damit dir nicht die Kraft für alltägliche Aktivitäten schön langsam und viel zu früh aus den Händen gleitet.
  • Beweglichkeitstraining, damit deine Gelenke nicht buchstäblich einfrieren und du im Alltag angemessen auf Anforderungen reagieren kannst.

 

"Ereignisinduziertes" Training

Ist bereits ein so genanntes Ereignis (Gelenksverletzung, unbestimmter Rückenschmerz, ...) eingetreten, können Auswirkungen und Folgeerscheinungen durch richtiges Training vermindert oder beseitigt werden. Natürlich müssen hierbei gegebenenfalls andere Therapiemaßnahmen beachtet und zuvor durchgeführt werden. 

Beispiele für derartiges Training sind etwa:

  • Körpergewichtsmanagement hilft dir dein Gewicht in einem gesunden Rahmen zu halten.
  • Post-Reha-Training, damit dein Knie oder dein Rücken wieder so stark und sicher werden, wie du es dir für deinen Alltag wünschst und brauchst.

Sportartspezifisches und sportartbegleitendes Training

Durch das Treiben von Sport kommt es immer auch zu einer vermehrten Beanspruchung bestimmter Muskelgruppen und anderer Strukturen des Körpers (Bänder, Sehnen, Knochen, ...). Dies ist grundsätzlich sehr gut und auch wünschenswert, da sich der Körper durch die Mehrforderung anpasst und somit auch leistungsfähiger wird.

Leider werden aber andere Areale des Körpers dabei manchmal etwas vergessen.

Mögliche Folgen können dann sein:

  • "Nebenwirkungen" der einseitigen Belastung werden spürbar.
  • Das Vergessen auf andere Strukturen kann mitunter das Leistungsspektrum in der jeweiligen Sportart begrenzen.

Ein Beispiel dafür wäre die ausgesprochen positive Wirkung des Ausdauersports auf das Herz-Kreislaufsystem und alle seine positiven Folgewirkungen. Leider vergessen ambitionierte Läufer aber oft darauf, dass auch die Muskulatur und Gelenke ihres Rumpfes ein Mindestmaß an Anforderung brauchen, oder dass ihre Beinachsenstabilität durch gezielte Übungen neben dem Laufen verbessert werden kann.